[BILD: Porzer Wappen]

Libur 

 Etwa 2 Kilometer südwestlich von Wahn liegt der Weiler Libur. Es ist der kleinste und südlichste Ortsteil des heutigen Stadtbezirks Porz.

Verschiedene Ansichten von Libur

 Libur ist - Dank seiner ländlichen Lage - ein beschauliches und ruhiges Dorf geblieben. In und um Libur herum haben sich erstaunlich viele Wegekreuze und Bildstöcke erhalten. Auf dem Friedhof finden sich noch Kreuze aus dem 17. Jahrhundert.

Geschichte

 Die erste urkundliche Nennung des Dorfes Libur erfolgte 1183.

 1797 hatte Libur 44 Feuerstellen mit 200 Einwohnern, 4 Pferde und 15 Stück Rindvieh. Dazu gehörten 892 Morgen Ackerland. 1997 (also genau 200 Jahre später) hatte Libur 636,8 ha und 714 Einwohner in 289 Wohnungen und 332 PKW's.

 1482 Stiftung einer Vikarie. 1732 Neugründung derselben (Pfarre zu Niederkassel). 1849 wurde Libur selbstständige Pfarrei. 1910-11 wurde die jetzige Kirche St. Margareta im neugotischen Stil fertig gestellt.

 Mehr zur Geschichte von Porz.

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Der Name

 Der Name Libur (ältester überlieferter Name ist Lebure) geht vermutlich auf "le" = "der Grabhügel" und "bur" = "das Haus", zurück.


Abbildungen:

[1] Porzer Wappen, aus "Unser Porz", Heft 2, 1961
[2] Bildserie zu Libur von H. Felder, 2001

Quellen:

[1] "Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein" von J. Bendel, 1925
[2] "Porz - Die Junge Stadt am Rhein" von der Stadtverwaltung Porz, 1951
[3] "Zahlen-Daten-Fakten für den Stadtbezirk Köln-Porz" Stadt Köln, 1997
[4] "Zahlen-Daten-Fakten für den Stadtbezirk Köln-Porz" Stadt Köln, 2001

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mail to: h-felder@porz-am-rhein.de
letzte Änderung: 11.08.2002