[BILD: Porzer Wappen]

Gremberghoven 

 Östlich von Ensen und des Rangierbahnhofs Gremberg liegt die dazugehörige ehemalige Eisenbahnersiedlung Gremberghoven.

Verschiedene Ansichten von Gremberg

 Gremberghoven ist heute keine Eisenbahnersiedlung mehr, sondern eine reine Wohnsiedlung.

Geschichte

 Nach der Eröffnung des Rangierbahnhofs Gremberg baute man eine Siedlung für die Eisenbahner. 1921 zogen die ersten Bewohner in die Eisenbahnsiedlung Gremberghoven ein, deren besonderes Merkmal die kreisförmige Anlage der Wohnhäuser ist. 1926 wurde die Schule errichtet. Bis 1939 wuchs die Siedlung beständig. Gremberghoven hat im Krieg, durch seine Nähe zu dem kriegswichtigen Rangierbahnhof, wohl am meisten von allen Porzer Ortschaften im Bombenkrieg gelitten. Nach 1945 wurde die Siedlung wieder instand gesetzt und erweitert.

1998 hatte Gremberghoven 2.976 Einwohner in 1.298 Wohnungen und 1.347 PKW's.

 1925 wurde eine Rektoratsgemeinde der Pfarre Ensen eingerichtet und Gremberghoven erhielt eine eigene Kirche.

 Mehr zur Geschichte von Porz.

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Der Name

 Im Januar 1922 beschloss man die neue Eisenbahnsiedlung Ensen-Ost zu nennen. Der Porzer Rektor Carl Breuer wies aber im Porz-Urbacher Volksblatt darauf hin, das der Name Gremberghofen doch viel sinnvoller sei und sich dieser eh schon eingebürgert habe. Ab dem 9.5.1922 hieß die Siedlung endgültig Gremberghoven.


Abbildungen:

[1] Porzer Wappen, aus "Unser Porz", Heft 2, 1961
[2] Bildserie zu Gremberghoven von H. Felder, 2004

Quellen:

[1] "Das rechtsrheinische Köln" von S. Pohl und G. Mölich, 1994
[2] "Porz - Die Junge Stadt am Rhein" von der Stadtverwaltung Porz, 1951
[3] "Zahlen-Daten-Fakten für den Stadtbezirk Köln-Porz" Stadt Köln, 31.12.1998

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letzte Änderung: 12.02.2006