[BILD: Porzer Wappen]

Flughafen Köln/Bonn

 Hinweis: Diese Seite gehört zu einer privaten Webseite über den Stadtteil Porz. Hier geht es zum offiziellen Internetauftritt des Flughafen Köln/Bonn "Kondrad-Adenauer"

Lage

 Im Naturschutzgebiet Wahner Heide auf der Höhe von Urbach und Wahn.

Geschichte

 Schon vor dem ersten Weltkrieg wurden auf dem Truppenübungsplatz "Wahner Heide" Ballons und seit 1913 auch Flugzeuge zur Artilleriebeobachtung eingesetzt. Nach dem Krieg bauten die Briten den Feldflugplatz weiter aus. Danach scheint er lange Zeit nicht mehr genutzt worden zu sein. Erst 1939 wurde der Flugplatz als Fliegerhorst Wahn von der deutschen Luftwaffe wieder instand gesetzt. Er fand beim Westfeldzug und bei der Luftverteidigung um Köln Verwendung. Wieder waren es die Engländer die nach dem Krieg mit zwei Start- und Landebahnen den Flugplatz ausbauten.

 Nachdem im Vorfeld die Entscheidung gegen den Butzweilerhof (den Vorkriegsflugplatz Kölns) und für den Standort Wahner Heide gefallen war übergaben die Siegermächte am 1. Februar 1951 die Anlagen des Flughafens Wahn zur zivilen Nutzung der "Köln-Bonner-Flughafen Wahn GmbH zu Porz". 1961 wurde eine 3800m lange und 60m breite Startbahn freigegeben und 1970 neue Empfangshallen eingeweiht. 1981 erfolgte die Zulassung des Flughafens nach Kategorie IIIb. Die Anbindung an den ICE wurde 1993 beschlossen. Nach mehreren Ausbauten im Passagier- und Frachtbereich wurden 1998 auf dem Flughafen Köln/Bonn "Konrad-Adenauer" 5.480.003 Passagiere und 359.988 Tonnen Fracht abgefertigt.

Der Name

 Der Name Köln/Bonner Flughafen erklärt sich selber. Seit 1994 heißt der Flughafen korrekt Köln/Bonn "Kondrad-Adenauer"  nach dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

externe Links


Abbildungen:

[1] Porzer Wappen, aus "Unser Porz", Heft 2, 1961

Quellen:

[1] "Unser Porz" Heft 4, 1962
[2] "Rechtsrheinisches Köln Band 4" vom Heimatverein Porz e.V., 1978
[3] "Porz - Die Junge Stadt am Rhein" von der Stadtverwaltung Porz, 1951
[4] "Die Wahner Heide" vom Arbeitskreis Wahner Heide, 1989

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letzte Änderung: 20.02.2002